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Warum Zucker für uns unwiderstehlich ist

Macht fit, fett und tröstet

Hinter unserer Lust auf Süßes stecken Evolution, Gewohnheit und Muttermilch. Also sind wir eigentlich machtlos gegen die Anziehungskraft von Süßem? Natürlich nicht, denn wer mehr darüber weiß, kann leichter weniger Zucker essen. Wir haben 7 Fakten für euch zusammengestellt, mit denen ihr eurem Heißhunger auf Süßigkeiten auf die Spur kommt.

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1. Schneller Energielieferant

Süßes ist nie giftig. Süßes enthält aber immer viel Energie. Unsere Vorfahren wussten das aus Erfahrung und aßen darum so viel süße Beeren und Früchte, wie sie nur konnten, wenn sie welche fanden. Dass wir Zucker mögen, liegt also in unserer Natur. Wir können aber darauf achten, welchen Zucker wir zu uns nehmen:

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2. Geborgenheitsvermittler

Muttermilch als erste Nahrung im Leben eines Menschen schmeckt leicht süß. Schon vor der Geburt spürt sogar der Fötus im Mutterleib, wenn die Mutter etwas Süßes isst. Süßes erinnert uns an Geborgenheit - und aktiviert außerdem das Belohnungssystem im Gehirn. Darum wirkt Zucker auf uns wie ein Seelentröster.

3. Fragwürdiger Trostspender

Für eine kurze Zeit tröstet Süßes tatsächlich. Denn das Hineinstopfen eines Schokoriegels baut Ärger ab, das Stück Kuchen bringt uns ein Wohlgefühl. Doch die wirklichen Probleme dahinter sind damit nicht gelöst. Stattdessen stellt sich oft zusätzlich ein schlechtes Gewissen ein - spätestens beim Blick auf die Waage. Das sorgt für noch mehr Kummer.

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4. Gewöhnen

Wer nun von klein auf die süßen Fruchtjoghurts oder Müslis mit reichlich Zucker isst, gewöhnt sich bald an einen übertriebenen Süßgeschmack mit Belohnungsgefühl-Effekt. Ein Naturjoghurt nur mit frischen Früchten oder eine Fruchtsaftschorle schmecken dann nicht mehr süß genug - und trösten auch nicht mehr. Unser Körper ist nun auf den Geschmack und das dazugehörige Gefühl programmiert. Was einmal gelernt ist, das verlernen wir so schnell nicht mehr.

5. Umgewöhnen

Zum Glück sind unsere Geschmacksnerven aber durchaus "rückwärts" lernfähig: Wer schrittweise weniger Zucker isst, dem schmeckt natürlich Süßes bald wieder viel besser als industriell Überzuckertes. Das Tolle daran: Diese Süße wirkt genauso gut auf das Belohnungssystem im Gehirn. Gegen Frustfraß helfen übrigens auch ein Spaziergang, ein Gespräch mit Freunden oder eine Tasse Tee.

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6. Zuckerselbstmacher

Das Gehirn verbraucht täglich circa 100 - 130 Gramm. Den besorgt der Körper sich am besten selbst, und zwar aus allen möglichen Bausteinen unseres Essens. So wie man Energie aus Wasser, Wind und Sonne erzeugen kann, regelt der Körper von alleine seinen Zuckerbedarf, indem er Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate umbaut. Niemand muss also so viel Zucker essen.

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7. Zuckeresser von morgen

Zum Glück ist Zucker keine Droge. Darum fällt es uns Menschen ziemlich leicht, weniger davon zu essen. Was viel schwieriger ist: In den Lebensmittelregalen die Produkte zu finden, die wenig Zucker enthalten. Doch das wird sich ändern, wenn Produkte mit viel Zucker einfach keine Käufer mehr finden. Zuckeresser von morgen entscheiden selbst, was süß genug ist.

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