Trimm dich im Fitnessparcours

Circa 10 Millionen Deutsche sind in einem Fitnessstudio angemeldet. Doch mal ehrlich: Die meisten von uns gehen maximal 1 Mal pro Woche mehr als widerwillig hin, denn: wir wollen ja nicht umsonst gezahlt haben. Dabei sollte Sport doch Spaß machen und im besten Fall nichts kosten. Warum also länger Geld ausgeben, wenn es bessere Möglichkeiten gibt, um fit und gesund zu bleiben?

Ein neuer Trend sind Fitnessparcours. Diese tauchen besonders in größeren Städten immer häufiger auf und sind eine tolle Alternative zu Fitnessstudios. Mithilfe von Schautafeln, QR-Codes oder Apps werden die verschiedenen Übungen erklärt, die Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination trainieren. Quasi ein Abenteuerspielplatz für Große: Denn hier vergisst man fast, dass man trainiert. Die gebührenfreien Bewegungsparks lohnen sich aber nicht nur aus Kostengründen.

Ob jung oder alt, körperlich gesund oder durch eine Behinderung eingeschränkt: In den Parcours gibt es Übungen für jeden.

 

Die Parcours liegen meist zentrumsnah, sodass sie sich gut in den Arbeitsweg oder die wöchentliche Joggingstrecke einbinden lassen. Keine Macht den Ausreden!

 

Sonne im Gesicht und Wind im Haar: In der Natur fühlt sich Sport einfach gleich viel besser an. Und gleichzeitig ist man an der frischen Luft, was zahlreiche positive Effekte auf Körper und Seele hat.

 

Ob alleine oder gemeinsam mit Freunden: Hier ist beides möglich. Zudem trifft man auf viele weitere sportbegeisterte Personen und kann neue Leute kennenlernen.

 

Egal ob Schichtarbeiter oder Frühaufsteher: Hier kann man Sport treiben, wann man möchte und solange man möchte. Denn die Parcours sind Tag und Nacht offen.

 

Egal welches Fitnesslevel man hat: Die kurzen knackigen Einheiten schafft jeder. Und für diejenigen mit Power im Hintern bilden alle Übungen zusammen ein ganzheitliches Training.

 

Auch für Familien mit Kindern sind Fitnessparcours eine gute Möglichkeit, um sich gemeinsam fit zu halten. Die AOK Familienstudie 2018 hat gezeigt, dass sich jede dritte Familie zu selten bewegt. Um Krankheitsbilder wie Übergewicht oder Diabetes im Kindesalter vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Eltern auch in Sachen Bewegung ein gutes Vorbild sind.